Kinderhände auf Tastatur

Medienerziehung in der Familie

Hintergrund

Erziehung von Kindern bedeutet, sich vielseitigen Herausforderungen zu stellen. Durch den Einzug von Medien in unseren Lebensalltag - und den unserer Kinder und Jugendlichen - entstehen neue  Anforderungen, denen Eltern gerecht werden sollen.

Mit der sich rasch wandelnden Mediennutzung der eigenen Kinder Schritt zu halten, erscheint jedoch vielen Eltern wie ein Fass ohne Boden. Gestern war es noch Facebook, heute ist es Whatsapp - und schon bald wird ein anderes Tool die Begeisterung des eigenen Nachwuchses wecken. Wie kann es da gelingen, den Aufgaben gerecht zu werden, die Medienerziehung heutzutage an Familien stellt? Wo sind Grenzen zu ziehen? Und wie kann man den Kindern einen sinnvollen Zugang zu Medien ermöglichen, der sie zum einen vor Gefahren schützt, zum anderen aber auch (alterangemessene) Freiräume lässt?

 

Ziele eines Elternabends

Über medienpädagogische Elternabende soll den Eltern die Sorge genommen werden, ständig "up to date" sein zu müssen. Medienerziehung bedeutet nicht, jedes technische Detail, jede App und jede Privatsphäre-Einstellung bei Facebook zu kennen,

 

sondern vielmehr, die eigenen Erziehungskompetenzen wahr zu nehmen.

Die Elternabende sollen Mut und Lust machen, mit Interesse und offenen Augen die Mediennutzung der eigenen Kinder zu erforschen und mit ihnen in einen aufrichtigen, respektvollen Dialog zu ihrer Mediennutzung zu kommen.

Den Eltern soll ein Rahmen geboten werden, gemeinsam mit anderen Eltern Regeln zum Umgang mit Medien in ihrem Familienalltag zu entwickeln oder zu überdenken. Denn jede Familie ist anders, jede Familie hat ihre ganz eigenen Ressourcen und Herausforderungen; somit gibt es auch nicht den "goldenen Weg" der Medienerziehung.

Von einem reinem Frontalvortrag wird somit abgesehen; der Ablauf eines Elternabends ist vielmehr darauf ausgerichtet, die Teilnehmer mit Hilfe verschiedener Methoden einzubeziehen und einen Austausch anzuregen. Die aufgeführten Inhalte werden in knapper und anschaulicher Form vermittelt. Informationen und Tipps, die für die Medienerziehung der Eltern hilfreich sein können, werden angeschnitten und ihnen über Broschüren und Hand-Outs mitgegeben.

 


Grafik von Papierflieger mit dem Vermerk "Kinder im Netz"
Grafik von Menschen mit dem Vermerk "Communities"
Grafik von Twitter-Logo mit dem Vermerk "Web 2.0"
Grafik von Smartphone mit dem Vermerk "Smartphones"